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86% der Mitarbeiter in Deutschen Unternehmen wünschen sich eine andere Fehlerkultur!

Gerade lese ich über die vierte „So arbeitet Deutschland-Trendstudie“ der Personalberatung SThree. Laut dieser Studie antworten 45 Prozent aller Befragten auf die Frage „Dürfen Sie bei Ihren Unternehmen / Auftraggeber guten Gewissens scheitern, wenn Sie Neues ausprobieren?“ mit „Nein“.  40 Prozent fürchten, bei Folgeprojekten oder neuen Aufträgen nicht mehr berücksichtigt zu werden.  Und ein Drittel, nämlich 31 Prozent muss nach eigenen Angaben sogar mit disziplinarischen Folgen wie etwa gekürzten Boni oder Sonderleistungen rechnen. Diese Angst zu scheitern oder kritisiert zu werden, führt zu Blockaden und verhindert Innovationen, weil die Entfaltung des Potenzials eingeschränkt wird.

Woher kommt diese Angst zu scheitern?

Die Angst zu scheitern in Unternehmen hängt maßgeblich von der Fehlerkultur des Unternehmens ab. Diese Kultur erlaubt einen bestimmten Umgang mit Fehlern. Ich beobachte wie sich Diskussionen zum Thema Fehlerkultur oder die Angst zu scheitern gerne auf digitale Tools fokussieren. Tools handeln aber nicht und haben auch keine Ängste. Wir Menschen erzeugen und kultivieren mit unserem Verhalten die Art und Weise mit Fehlern umzugehen. Wir wissen, dass wir in vielen Deutschen Unternehmen eine positivere Fehlerkultur benötigen. Die Frage die wir uns stellen müssen lautet: Wie können wir die nötigen Verhaltensänderungen erreichen?

Was zeichnet eine positive Fehlerkultur aus?

„Fehler“ zugeben und offen darüber sprechen zu können, erfordert Vertrauen. Ich muss das Vertrauen haben, dass es einen sicheren Raum gibt, in dem ich offen reflektieren und sprechen kann, ohne sanktioniert zu werden. Der Aufbau dieser Vertrauensbasis muss von der Unternehmensführung kommen. Als Unternehmer benötige ich zunächst einmal Vertrauen zu mir selbst. Andernfalls erzeuge ich mit meinen eigenen Ängsten und Sorgen ein Umfeld mit ängstlichen Verhaltensweisen. Dann wird es keinen sicheren Raum im Unternehmen geben, in dem Kollegen offen über ihre Erfahrungen, positive wie negative, sprechen können. Erfahrungen miteinander teilen zu können, ist eine Gelegenheit für jeden Einzelnen, daran menschlich und fachlich zu wachsen. Die Folge sind persönliches Wachstum und neue Innovationskraft für das Unternehmen.

Wie entsteht Vertrauen?

Vertrauen entsteht zunächst im Inneren und wird durch Achtsamkeit gefördert. Achtsamkeit führt dazu, dass ich mich selbst besser wahrnehme, und in der Folge authentischer werde. Dabei werde ich sensibler für meine eigenen Verhaltensweisen und das Verhalten meiner Kollegen. Diese „neue“ Wahrnehmung ermöglicht ein schrittweise geändertes Verhalten. Ihre Kollegen werden sich vielleicht wundern aber auch positiv inspiriert fühlen von den Veränderungen die Sie auslösen.

Die Geschichte von Bodo Jansen, Geschäftsführer der Hotelkette Upstalsboom, beweist genau diese Zusammenhänge. Die erzielten Ergebnisse auf Grund von Bewusstseins- und Verhaltensänderungen sind beeindruckend und doch völlig „normal“.  Im ersten Schritt geht es also darum, ein neues Bewusstsein zu schaffen, mit dem Sie dann neue Prozesse für Entscheidungen und Kommunikation im Unternehmen definieren können und müssen.

Funktionieren diese Veränderungen auch in Ihrem Unternehmen?

Damit Sie solche Veränderungen in Ihrem Unternehmen nachhaltig etablieren können, ist es wichtig den genauen Zusammenhang zwischen inneren Werten und äußeren Aktivitäten zu kennen. In meinen „HerzLicht“ Coachings lernen Sie den Kreislauf der Entwicklung von innen nach aussendie in 5 Modulen kennen.

Im Modul SPIRIT beginnen wir mit dem Entwickeln innerer Werte über Achtsamkeit und Meditation. Im Modul KULTUR erkennen Sie, wie Sie mit Hilfe Ihrer inneren Werte die gewünschte  Unternehmenskultur aufbauen. Das Modul SINN beschäftigt sich mit der Bedeutung von Vision und Zielen für selbstorganisiertes Arbeiten. Die Entwicklung innerhalb Ihres Unternehmens erzeugt vertrauensvolle Kundenbeziehungen (Modul KUNDEN) und manifestiert sich in Form einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit, einem geringen Krankenstand, einer hohen Empfehlungsquote und mehr qualitativen Folgeaufträgen (Modul MANIFESTATION).

Welche Erfahrungen haben Sie in ihrem Unternehmen gemacht? Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

Ihr Bikash Frost