Herzinfarkt als Rettung

In diesen von Corona geprägten Tagen, muss ich an einen Freund denken, der vor ein paar Jahren einen Herzinfarkt hatte. Die ersten Tage waren hart für ihn. Seine Freunde drückten ihr Bedauern und Mitgefühl aus, wie schlimm sie das finden und wie leid es ihnen tut. In diesem Artikel erfahren Sie, warum der Herzinfarkt seine Rettung war.

Mein Freund sah nach kurzer Zeit schon wieder besser, energetischer und fröhlich aus. Er erzählte uns, wie wichtig diese Erfahrung für ihn war, denn sie war die Folge seines Lebensstils, über den er bisher kaum nachgedacht hat, geschweige denn in Frage gestellt hat. 

Jeden Tag 10-12 Stunden zu arbeiten war für ihn normal. Er hat sich keine Zeit für sich selbst genommen. Mal in sich hinein zu fühlen, was seine innere Stimme zu seinem Leben, zu seinen Aktivitäten und Entscheidungen sagte, war absolut undenkbar. Er war sich seiner inneren Welt überhaupt nicht bewusst.

Ein Herzinfarkt der alles veränderte

Doch durch den Herzinfarkt war für ihn einiges anders geworden. Es wurde ihm bewusst, dass er sich verstärkt um sich selbst, seinen Körper und seine Seele kümmern sollte. Er hat die Situation angenommen und sein Leben ganz schön umgekrempelt. Er ist jetzt wieder gesund und fit. Seine Arbeit ist keine Pflichtübung mehr, die man einfach so zu erledigen hat. Er fragt sich jetzt bei wichtigen Entscheidungen immer, ob ihm die Dinge wirklich wichtig sind und Freude machen.

Er hat verstanden, dass der Herzinfarkt kein Unfall von aussen war, sondern mit ihm zu tun hatte. Er hat seine Verantwortung akzeptiert. Er hat nicht damit gehadert, sondern die Situation angenommen wie sie war, denn er konnte sie ja nicht mehr ändern. Er hat erkannt, dass, so schwierig die Situation auch war, sie nur dazu da war, ihn in seiner persönlichen Entwicklung zu unterstützen.

Was hat der Herzinfarkt mit Corona zu tun?

Warum erzähle ich ihnen das? Warum gerade jetzt, wo sich unser aller Leben durch Corona ziemlich verändert hat?

Ich möchte sie ermutigen, die aktuelle Situation zu betrachten wie den Herzinfarkt meines Freundes.

Häufig sind schwere Krankheiten eine wichtige Zäsur im Leben eines einzelnen Menschen. Das Gleiche kann aber auch auf Kollektive, also auf Gesellschaften zutreffen.

Corona ist kein Feind, der von aussen kommt, uns zu besiegen und gegen den wir Krieg führen müssten. Nehmen wir doch mal an, Corona hätte wirklich etwas mit uns und unserem Lebensstil zu tun. Dann wäre  Corona unsere Gelegenheit unser Leben und unsere Arbeit zu ändern, damit wir uns wieder wohl fühlen.

Fragen statt Antworten

Ich werde hier keine pauschalen Antworten geben, sondern lieber wichtige Fragen stellen, auf die jeder für sich selbst eine Antwort finden muss. In meinen folgenden Artikeln werden ich Fragen in die Runde stellen. Ich ermutige Sie, sich die Zeit zu nehmen, inne zu halten und zu fühlen welche Antwort sich ihnen offenbart. Die Antworten tragen sie schon in sich. Jetzt geht es darum, die Stille zu finden, um diese Antworten wahrzunehmen.

Meine heutige Frage:

Stellen Sie sich vor, morgen würden alle Beschränkungen wieder aufgehoben und das Leben und die Arbeit würden wieder so beginnen, wie es vor Corona war. Was würden sie nach diesen Tagen und Wochen wirklich vermissen, was sie vorher so nicht gehabt oder erlebt haben?

Wenn Sie lernen möchten, wie Sie sich jetzt wichtige Fragen stellen können und in der Stille die richtigen Antworten finden, melden Sie sich hier für meinen Newsletter „HerzLicht Inspirationen“ an. Sie erhalten dann stets die aktuellen Termine für kostenlose Online-Kurse zum Thema Achtsamkeit & Meditation.

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Herzliche Grüße,

Ihr Bikash Frost

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