Aufstieg zum Chef ohne Vorbereitung

Ein Aufstieg zum Chef ohne Vorbereitung ist für Mitarbeiter und Unternehmen nicht immer ein Segen. Wie Stress, Krankentage und eine höhere Fluktuation vermieden werden können, zeigt meine heutige Geschichte von Tobias.

Eine super Fachkraft verloren und einen „schlechten“ Manager bekommen?

Ich werde Dir heute Tobias und dessen Aufstieg zur Führungskraft ohne Vorbereitung vorstellen.

Chef ist nicht immer gleichbedeutend mit CEO, Geschäftsführer oder Inhaber. Jeder Manager in einer Linienfunktion, wie z.B. ein Bereichs- oder Abteilungsleiter ist „Chef“ und jeder Manager in einer Stabsfunktion, wie z.B. ein Projektmanager ist Chef. Egal ob Linie oder Stab, Du musst Dich selbst und andere führen können.

Das Unternehmen wächst – was nun?

Tobias ist ein sehr qualifizierter IT-Spezialist. Das Unternehmen in dem er arbeitet, wurde vor ein paar Jahren gegründet und entwickelt sich rasant. Es werden ständig neue Mitarbeiter eingestellt und das bedeutet, dass auf einmal Abteilungen und neue Hierarchien entstehen. Es wurde also ein Abteilungsleiter gebraucht.

Vom IT-Spezialisten zur Führungskraft – Aufstieg ohne Vorbereitung

Wen soll man nehmen? Jemanden von außen oder aus den eigenen Reihen. Große Unternehmen entscheiden sich eher für eine Führungskraft von außen. KMU dagegen tendieren dazu, qualifizierte Mitarbeiter aus den eigenen Reihen zu befördern. Also hat man sich für Tobias entschieden.

Was hat das für Konsequenzen?

Jetzt kannst Du sagen, ist doch toll, da gibt es Aufstiegschancen. Richtig. Die Kehrseite ist, dass in sehr vielen Fällen das Kriterium für die Beförderung die fachliche Qualifikation ist. Die bringt Tobias wirklich mit. In einer Führungsverantwortung war er bisher noch nie. Das hat er nicht gelernt.

Was bedeutet das für das Unternehmen?
Sie haben eine super Fachkraft verloren und einen „schlechten“ Manager bekommen.

Was bedeutet das für Tobias?
Er fühlt sich in seiner neuen Rolle sichtlich unwohl. Er befindet sich nicht mehr in seiner Komfortzone.

Im Coaching fanden wir heraus, Tobias arbeitet lieber an operativen Aufgaben, denn damit kennt er sich gut aus. Außerdem hat er das Gefühl, seine Kollegen hätten wenig Verständnis dafür, wenn er sich aus dem operativen Geschäft rausnimmt und dies weitestgehend den Kollegen überlassen würde. So kommt es, dass er z.B. kaum Mitarbeitergespräche führt. Strategische und taktische Arbeiten erledigt er meistens am späten Abend und hin und wieder am Wochenende, denn sein Engagement im operativen Geschäft lässt ihm keine Zeit während der normalen Bürostunden.

Früher hatte Tobias Freude an seiner Arbeit, jetzt fühlt er sich hauptsächlich gestresst. Er will das nicht mehr, weiß aber nicht, wie er seine Situation ändern kann.

Wie entkommt Tobias dieser Situation?

Das Problem war sehr akut. Tobias war gestresst und seine Mitarbeiter unzufrieden mit seiner Führung. Die Anzahl der Krankentage ist schon deutlich nach oben gegangen. Da besteht auch immer die Gefahr einer höheren Fluktuation. Und in der IT-Branche finden Unternehmen nur noch ganz schwer qualifizierte Mitarbeiter. Da heißt es vorbeugen oder schnell „heilen“.

Zwei Maßnahmen haben Tobias Zustand schnell verbessert. Achtsamkeit und Mental-Hygiene. Beide Maßnahmen verändern zunächst den inneren Zustand, und führen dazu, dass sich die äußere Realität Schritt für Schritt anpasst.

Achtsamkeit

Wenn Du mich kennst und meine Beiträge verfolgst, weißt Du, ich arbeite immer von innen nach außen. Alles in dieser Welt entwickelt sich von innen nach außen. Deshalb basiert meine Arbeit immer auf Achtsamkeit, weil nur so nachhaltige Lösungen entstehen.

Sich wie eine gute Führungskraft zu verhalten bedeutete für Tobias, sein Verhalten zu verändern. Das kann man nicht auf Knopfdruck. Dazu braucht man ein verändertes Bewusstsein. Soll die Veränderung nachhaltig sein, sind Achtsamkeit & Meditation unerlässlich.

Zunächst habe ich Tobias geholfen, einfache Techniken zu erlernen. Dann haben wir ganz praktische Achtsamkeitsübungen auf ihn zugeschnitten und in seinen operativen Alltag integriert. Die helfen ihm Ruhe und Überzeugung in seine Arbeit zu bekommen. Dadurch hat sich seine Art zu kommunizieren und die Art Meetings abzuhalten wesentlich verbessert.

Ziel dieser Aufgabe war es, ihm zu helfen, sich selbst besser wahrzunehmen und seine Bedürfnisse zu fühlen. Tobias hat gelernt, was der Unterschied zwischen Herz und Verstand ist und wie er bewusst diese beiden Bewusstseinsebenen einsetzen kann.

Sich seiner eigenen Ziele und seiner Ressourcen bewusst zu werden war ein wichtiger erster Schritt, der das Vertrauen in sich und auch in seine Mitarbeiter gestärkt hat.

Mental-Hygiene

Achtsamkeit bewirkt, den zügellosen Verstand zu zähmen, damit er nicht ständig neue Blockaden errichtet. Gleichzeitig bekommt man einen bewussten Zugang zum Herzen und damit auch zu seiner intuitiven Ebene.

Weil unsere Erziehung und unsere Gesellschaft so kopflastig ist, ist es unerlässlich, sich ein positives Mindset zu erarbeiten und auch zu pflegen. Deshalb habe ich mit Tobias an seinen Glaubenssätzen gearbeitet. Auf die Suche zu gehen, welche Glaubenssätze ihn durchs Leben steuern war eine spannende Aufgabe für ihn.

Positive Glaubenssätze mussten natürlich nicht verändert werden. Negative Glaubenssätze, wie z.B. „ich muss weiterhin operative Aufgaben übernehmen, weil mich meine Kollegen sonst negativ beurteilen“ mussten in eine positive Message transformiert werden. Daraus wurde dann z.B. „ich setze meinen Fokus auf die Führung meiner Mitarbeiter. Meine Arbeit wird von meinen Mitarbeitern geschätzt“.

Tobias hat sich ausführlich mit dem Aufspüren von Glaubenssätzen, dem Transformieren und der regelmäßigen Anwendung beschäftigt. Leistungssportler machen das ähnlich und sie wissen, dass ein positives Mindset entsprechende Rahmenbedingungen benötigt, um nachhaltig gedeihen zu können. Dazu gehört beispielsweise der Umgang mit Medien. Womit beschäftige ich mich? Konsumiere ich positive oder destruktive Nachrichten? Helfen mir die Menschen in meiner Umgebung, mich positiv zu entwickeln? Halte ich mich an Kraftorten auf? Gehe ich bewusst mit meiner Gesundheit um?

Achtsamkeit in Verbindung mit Mental-Hygiene führen zu einer Veränderung des Bewusstseins von innen heraus. Da die äußere Welt nur eine Manifestation unserer inneren Realität ist, strebt sie immer nach Deckungsgleichheit. Was Tobias denkt und sich vorstellt, Manifestiert sich auch in seinem Leben. Ein verändertes Mindset schafft eine neue Realität. Also ist er mit seinen Gedanken und seinem Bewusstsein der Architekt seiner Welt.

Tobias ist in seiner Rolle als Führungskraft angekommen

Auch im Coaching ist weniger mehr. Für Tobias war es wichtig, wenige Maßnahmen zu haben, auf die er sich fokussieren konnte.  Vereinfachung hat die Komplexität seiner Führungsaufgabe reduziert. Wenige Maßnahmen  haben ihm geholfen, diese Maßnahmen mit einer hohen Intensität anzugehen.

Das Wichtige ist, Tobias ist in seiner Rolle als Führungskraft angekommen und entfaltet auch da sein Potenzial. Der Stress ist gewichen und Freude wieder in seine Arbeit eingekehrt.

Und was bedeutet das für Dich?

Erkennst Du Deine Situation in dieser Geschichte wieder? Geht es Dir ähnlich? Oder hast Du einen Mitarbeiter , der sich in einer ähnlichen Situation befindet? Dann vereinbare jetzt einen Telefontermin für ein kostenloses Analysegespräch mit mir. Ich schenke Dir 1 Stunde meiner Zeit, in denen wir uns Deine Ausgangssituation anschauen. Ich werde Dir anschließend einen Vorschlag machen, was ich für Dich tun kann.

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Herzliche Grüße

Dein Bikash Frost

 


Diesen Beitrag findest Du auch als Video auf meinem Vimeo-Kanal „HerzLicht“.

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