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In unserer Geschäftswelt waren begeisterte Mitarbeiter lange kein erstrebenswerter Zustand. Zum Glück hat sich das geändert. Für alle? Nein, längst nicht für alle Unternehmer aber für die, die ein aufrichtiges Interesse haben, die Potenziale ihres Unternehmens zu entfalten. Und das bedeutet eben auch die Potenziale der Mitarbeiter zur Entfaltung zu bringen. Wie geht das?

Ein Potenzial ist eine bereits vorhandene Anlage, die noch nicht genutzt wird. Potenziale zum Vorschein zu bringen bedeutet kreativ zu sein, etwas Neues zu probieren und zu lernen.

Aus der aktuellen Hirnforschung wissen wir, dass Menschen immer dann Lernen, wenn zwei Dinge zusammen kommen, der kognitive Teil und der emotionale Bezug zu einer Sache. Dabei kommt den Emotionen eine Schlüsselrolle zu, denn Sie sind, wie Prof. Gerald Hüther bemerkt, der Dünger für unser Gehirn.

Emotionen in Form von Begeisterung sorgen für eine Ausschüttung neuroplastischer Botenstoffe. Die wiederum sind für die Entwicklung unserer neuronalen Netzwerke verantwortlich. Mit anderen Worten, ohne Freude und Begeisterung ist es unmöglich zu lernen.

Emotionale Bindung von Mitarbeitern

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Eine vom Gallup Institut jährlich durchgeführte Studie zum Thema Arbeitszufrie- denheit bei Mitarbeitern in Deutschland ergab, dass 70% aller Mitarbeiter lediglich Dienst nach Vorschrift machen. Sie haben nur eine geringe emotionale Bindung an ihr Unternehmen beziehungsweise an ihre Arbeit.

15% der Mitarbeiter haben bereits innerlich gekündigt. Sie haben keine emotionale Bindung mehr zu ihrer Arbeit. Und nur 15% sind stark motiviert, also begeisterte Mitarbeiter.

Hier gibt es offensichtlich ein gewaltiges ungenutztes Potenzial in deutschen Unternehmen.

Was glauben Sie sind die Auswirkungen wenn Mitarbeiter weder von ihrer Arbeit noch von ihrem Unternehmen begeistert sind, in Bezug auf…

  • ‍Stress-Toleranz (Resilienz)
  • ‍den Krankenstand
  • ‍die langfristige Bindung an ihr Unternehmen
  • ‍eine kontinuierliche Produkt- & Service-Optimierung
  • ‍und auf den Aufbau langfristiger vertrauensvoller Kundenbeziehungen

So weit so gut, doch was bedeutet das in der Praxis. Ganz einfach, wir müssen von etwas begeistert sein, um unser kreatives Potenzial abrufen zu können. Bevor Sie jetzt über Ihre Mitarbeiter nachdenken, fragen Sie sich als Unternehmer, wie begeistert Sie selbst von Ihrem Unternehmen sind.

Was gibt Ihnen täglich den Drive mit Freude zur Arbeit zu gehen? Worin besteht für Sie der tiefere Sinn Ihrer Arbeit?

Erfolg in Form von Geld ist kein unternehmerisches Ziel, sondern ein Ergebnis unternehmerischen Handelns und ist somit auch nicht für Sinn Stiftung tauglich.

Wie können Sie Begeisterung bei Ihren Mitarbeitern entfachen?

 

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Es bedarf der Befriedigung zweier menschlicher Grundbedürfnisse.

1. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit.

Schaffen Sie Gemeinsamkeiten. Entwickeln und teilen Sie mit Ihren Mitarbeitern Ihre Vision, Ziele und Strategie. Die Herzlicht Methode hilft Ihnen, mit Achtsamkeit im Unternehmen von Beginn an langfristige vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

2. Das Bedürfnis nach Entfaltung & Gestaltung.

Es liegt in der Natur des Menschen sich entfalten zu können und etwas zu gestalten. Kreieren Sie Rahmenbedingungen, die Ihren Mitarbeitern Freiräume für verantwortungs- volles Handeln ermöglichen. Ihre Mitarbeiter werden begeistert und die emotionale Verbundenheit mit der Arbeit und dem Unternehmen werden signifikant zunehmen.

So machen Sie aus Ihrem Unternehmen ein Ort an dem es sich zu leben lohnt, weil man dort persönlich wachsen kann.

Jedes Unternehmen geht dabei seinen individuellen Weg.

Wenn Sie erfahren wollen, wie Sie am schnellsten Ihren Weg zu begeisterten Mitarbeitern finden können nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

Mit Hilfe der Friedensmeditation kann Mitarbeiter Ruhe und Frieden fühlen

Stille im Verstand

Diese Meditation eignet sich hervorragend, Stille im Verstand hervorzubringen und Ruhe und Frieden zu fühlen. Damit werden Sie mehr innere Distanz zu den Dingen der Welt bekommen. Äußere Tumulte, seien sie persönlicher, geschäftlicher oder politischer Art können Sie nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen. Es fällt Ihnen leichter, den wahren Kern von Situationen zu erkennen. Ihre innere Ruhe hilft Ihnen, positiv auf das Leben zu schauen und weise Entscheidungen zu treffen.

Setzen Sie sich entspannt hin. Im Liegen geht diese Übung nicht. Sie sollten sich so setzen, dass Sie während der ganzen Meditation entspannt sitzen können, ohne von zwickenden oder schmerzenden Körperstellen abgelenkt zu sein.

Durch das Herz atmen

Ich werde Sie während der Übung bitten, durch Ihr Herz einzuatmen. Damit meine ich das Energiezentrum in der Mitte Ihrer Brust. Es befindet sich an dem Punkt, auf den Sie zeigen wenn Sie „Ich“ sagen.

Schließen Sie Ihre Augen ganz sanft. Wenn sie noch einen kleinen Spalt geöffnet bleiben, können Sie Ihren Fokus innen haben und dennoch Ihre Umwelt wahrnehmen. So bleiben Sie während der Meditation wach.

Nun atmen Sie ganz ruhig ein und aus. Achten Sie darauf, dass sich beim Atmen auch Ihre Bauchdecke hebt. Atmen Sie ruhig und natürlich. Beobachten Sie Ihren Atem, wie er ganz natürlich hinein und hinaus strömt. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz auf Ihren Atem. Fühlen Sie Ihren Atem, wie er hinein und hinaus strömt. Sollten andere Gedanken kommen, richten Sie Ihren Fokus sofort wieder auf den Fluss Ihres Atems. Sie werden ruhig und sind sich Ihres Atems bewusst.

Ruhe und Frieden fühlen

Fühlen Sie, wie Sie durch Ihr Herz ein- und ausatmen. Versuchen Sie nun Ruhe und Frieden zu fühlen und durch Ihr Herz einzuatmen. Atmen Sie Ruhe und Frieden ein. Frieden breitet sich in Ihrem ganzen Körper aus. Beim Ausatmen atmen Sie Ärger und Sorgen aus. Versuchen Sie beim atmen Ruhe und Frieden so intensiv wie möglich zu fühlen. Fühlen Sie wie Ihr ganzes Wesen von diesem Frieden erfüllt ist. Atmen Sie auf diese Weise noch einige Minuten.

Zum Schluß dieser Meditation atmen Sie noch einmal ruhig, tief ein und aus und öffnen dann langsam Ihre Augen wieder.

Vielleicht denken Sie jetzt, das sei ja alles „nur“ Imagination. Beachten Sie, dass alles was in unserer Welt existiert mit einem Gedanken begonnen hat.

Wiederholen Sie die Meditation regelmäßig und wenn Sie das Bedürfnis nach mehr Ruhe und Frieden haben.

Tool als Generalschlüssel

Die Führungskräfte eines mittelständischen Unternehmens sitzen zusammen. Es ist Jahres-Endgeschäft und alle sind gefühlt mal wieder am Anschlag. Sie diskutieren warum ihre Mitarbeiter so unselbstständig sind, warum man ihnen alles „vorkauen“ muss. Da kommt der Vorschlag von einer Führungskraft: „Wir brauchen ein Tool!“ Schnell sind sich alle einig, dass das die Lösung ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, diesen Ruf hört man landauf und landab fast immer, wenn etwas über einen längeren Zeitraum nicht funktioniert hat. Im nächsten Schritt wird darüber gestritten, welches Tool denn das richtige sei.

Ohne Prozess ist kein Tool das Richtige.

Das Tool wird gekauft und installiert und dann passiert gar nichts. Aber warum geht nichts voran, jetzt, wo man doch ein tolles, teures Tool hat? Weil eine wichtige Frage vergessen wurde zu stellen: Was soll das Tool genau lösen und wie sieht der Lösungsprozess aus?

Auch unser mittelständisches Unternehmen hat sich keinen Prozess überlegt, der die Eigenständigkeit der Mitarbeiter fördern könnte. Ein Tool ist etwas Äußeres und äußere Maßnahmen sind bequemer als innere. Leider sind sie aber nicht nachhaltig wirksam. Nachhaltigkeit entsteht dort, wo das Naturgesetz „Alles wächst von Innen nach Außen“ eingehalten wird.

Achtsamkeit hilft das richtige Tool zu finden

Mit Achtsamkeit könnte das Unternehmen wesentlich mehr erreichen. Ob Mitarbeiter sich selbst organisieren, hängt in erster Linie vom Bewusstsein der Inhaber und der Führungskräfte ab. Sind sie in der Lage, ihren Mitarbeitern zu vertrauen oder führen sie das Unternehmen im Befehl-Kontrolle Modus. Befehl und Kontrolle sind Relikte aus Zeiten, in denen hierarchische Strukturen gut funktioniert haben. Je komplexer die Anforderungen werden, um so dezentraler muss eine Organisation sein. Die Umstellung erfordert Mut und Vertrauen. Die kommen von Innen und werden durch Meditation und Achtsamkeit gefördert.

Ist das Unternehmen dazu bereit, kann endlich ein Prozess für das akute Problem definiert werden. Und spätestens jetzt wissen auch alle Beteiligten, was ein Tool leisten muss, oder ob es vielleicht sogar ohne Tool ginge.

All unsere Gedanken sind Glaubenssätze, also Affirmationen. Sie bestimmen unser Leben, ohne dass wir es merken. In diesem Artikel lernst Du Schritt für Schritt, wie Du Affirmationen erfolgreich einsetzen kannst und damit Deinem Leben eine entscheidende Wende zu geben.

Eine wahre Geschichte aus meinem Leben

Ich bin leidenschaftlicher Golfer und hatte lange Zeit Schwierigkeiten mit langen Bahnen. Meine Mitspieler haben meist viel weiter geschlagen als ich. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass ich selbst jemals längere Schläge produzieren könnte. Natürlich hat mich das genervt.

Zum Glück meditiere ich täglich und habe gelernt, mich zu kontrollieren und eine positive Attitude zu behalten. Deshalb habe ich es geschafft, nicht an den zu kurz geratenen Schlägen zu verzweifeln. Dennoch habe ich mich gefragt, was ich tun muss, um meine Schlagweite zu verbessern.

Schließlich habe ich bemerkt, dass ich vornehmlich eine Blockade im Kopf hatte. Gedanken spielen sich ja im „Stillen“ ab, solange sie nicht ausgesprochen werden. Wenn ich mit anderen Spielern auf einer Runde war, habe ich mich dabei ertappt, wie ich sagte „meine Schläge sind eh immer etwas kurz“ oder „ich kann nicht so weit schlagen“. Jetzt waren die Gedanken nicht mehr in der Stille verborgen, sondern sind an die Oberfläche meines Bewusstseins gelangt.

Mit Storytelling habe ich meine Schwächen kaschiert

Im Grunde habe ich mich gegenüber den anderen, besonders aber gegenüber mir selbst für meine „Schwäche“ rechtfertigen wollen. Das geht gefühlsmäßig am elegantesten durch sogenanntes „Storytelling“. Denn das ist das was ich gemacht habe. „Meine Schläge sind eh immer etwas kurz“, ist auf eine Art eine kurze Story. Ich habe mir quasi selbst den Segen gegeben, dass diese „Schwäche“ ok ist und sich wohl nie ändern wird.

Hinter der Story verbarg sich mein Glaube, meine Überzeugung, ich könne nicht weit schlagen. Nun da ich mir meines Glaubenssatzes bewusst wurde, habe ich mir dafür positive Affirmationen geschaffen. Eine Affirmation ist ein Glaubenssatz, also ein Gedanke der meine positive oder negative Überzeugung von einer bestimmten Sache ausdrückt. Wir alle laufen ständig mit vielen Glaubenssätzen durchs Leben, meist ohne uns dessen bewusst zu sein.  Meine Affirmationen im Golf heissen jetzt: „mein Schwung ist entspannt und weit“ und „mein Schwung und meine Weite verbessern sich stetig“. Seit ich diese Affirmationen regelmäßig verwende sind meine Schläge viel konstanter geworden und im Schnitt etwa 20 Meter länger. Und ein Ende ist nicht abzusehen.

Was hat sich für mich durch die Affirmationen geändert?

Zunächst hat mir die Affirmation gedanklich die Möglichkeit eröffnet, dass es machbar ist, weiter zu schlagen. Ich habe mich also nicht mehr blockiert. Durch diese Öffnung habe ich viele äußere Hilfestellungen von Anderen erhalten, die mir weiter geholfen haben. Gleichzeitig habe ich im Rahmen des Golfspiels einen besseren Zugang zu meiner Intuition bekommen. Mein Körper weiß eigentlich was er für einen „guten“ Schlag tun muss. Das wußte er auch früher schon, nur haben mir die positiven Affirmationen geholfen, ihn zu lassen. In meinen Gedanken kann ich jetzt meinen Golfschwung fühlen und lernen wie ich immer besser schwinge. Das tolle ist, wenn ich das nächste Mal auf dem Platz bin, kann ich bereits vieles davon umsetzen.

Klar, ich berichte Dir hier von einer meiner Erfahrungen im Golfspiel. Und möglicherweise bist  Du kein Golfer. Das macht nichts, denn das Prinzip funktioniert in jeder Lebenssituation, gleich, ob im Spiel oder bei der Arbeit.  Im Sport bekommt man die Ergebnisse häufig schneller als im Business und kann so leichter aus den Erfahrungen lernen. Und Du kannst es auch. Vielleicht beginnst Du in Deiner Sportart und überträgst Deine Erfahrungen später auf Deine Arbeit und andere Lebensbereiche.
Im HerzLicht-Coaching arbeite ich ganz bewusst auch mit Affirmationen, um die Einstellung zu sich selbst, zur Arbeit und zu den Kunden zu verbessern. Auf persönlicher Ebene führt das zu mehr Erfüllung und beruflich führt diese Bewusstseinsentwicklung zu langfristigen, vertrauensvollen Kundenbeziehungen.

Wie Du für Dich Affirmationen erfolgreich einsetzen kannst beschreibe ich gleich Schritt für Schritt. Also auf geht’s.

Affirmationen, also Glaubenssätze, sind auch Gedanken. Sie können ausgesprochen oder auch nur gedacht sein. Wenn wir z.B. sagen „Ich kann nicht singen“, „Ich bin nicht musikalisch“, „Das Leben ist hart“, dann sind das Glaubenssätze. Und die bestimmen unser Leben. Ich möchte Dir ein paar Beispiele für die vier großen Lebensbereiche ‚Beziehungen, Gesundheit, Beruf und Finanzen‘ geben.

Mit Deinen Gedanken und Glaubenssätzen bist Du der Architekt Deiner Welt.

In der Tabelle unten findest Du auf der linken Seite jeweils ein Beispiel einer negativen Affirmation und rechts ein positives Beispiel.

Beispiele negativer und positiver Affirmationen

Beispiele negativer und positiver Affirmationen

Unser seelisches Wesen strebt ständig nach einer Übereinstimmung zwischen unseren Gedanken und unserer äußeren Realität. Solange keine Deckungsgleichheit existiert, hilft uns unser seelisches Wesen, den Zustand unserer Gedanken zu manifestieren. Dazu bringt es uns mit Menschen zusammen oder führt uns zu Gelegenheiten, die uns helfen, den in Gedanken beschriebenen Zustand zu erreichen.

Die Schritte 1-3 helfen Dir, ein Bewusstsein für Deine Affirmationen zu entwickeln. Schritt 4 befasst sich mit der praktischen Anwendung, Deine Affirmationen erfolgreich einzusetzen.

Schritt 1: Positive und Negative Affirmationen aufschreiben

Erstelle eine Liste über zwei Seiten wie die unten abgebildete. Auf der linken Seite werden negative und rechts positive Affirmationen eingetragen. Auf jeder Seite findest Du die vier Lebensbereiche, denen Du Deine Affirmationen zuordnen kannst. Denke über Deine persönlichen Glaubenssätze nach und trage sie in die Liste ein. Fällt Dir eine positiv formulierte Affirmation ein, dann schreib sie direkt auf die rechte Seite zum entsprechenden Lebensbereich. Entdeckst Du zunächst eine negativ formulierte Affirmation, dann schreib sie bitte zuerst auf die linke Seite.

Hier ein paar Tipps wie Du Deine Glaubenssätze entdecken kannst.
Storytelling vor Projekten und größeren Herausforderungen, als Erklärung, warum etwas nicht so funktionieren könnte wie gewünscht. Wenn dann etwas nicht gut gelaufen ist, finden wir in den Begründungen und Rechtfertigungen sehr häufig versteckte Affirmationen. Mein persönliches Golferlebnis stammt aus dieser Kategorie.

Denk auch mal daran, was Deine Eltern Dir mit auf den Weg gegeben haben. Viele Glaubenssätze stammen aus unserer Kindheit oder frühen Jugend. Eltern, Verwandte und Lehrer waren oft die Auslöser.

Beispiele:
Im Leben bekommt man nichts geschenkt.
Du kannst niemandem trauen.
Ich muss für mich selbst sorgen, andere kümmern sich nicht um mich.
Ich bin eh nicht musikalisch.
Ich habe keine schöne Stimme.
Ich kann nicht malen.
Ich bin sowieso zu dick.
Das schaffe ich nicht.
Ich habe immer Geldprobleme.
Keiner hört auf mich.

Du kannst diese Liste auch in Zukunft weiter pflegen. Was ich auch definitiv empfehle. Ich garantiere Dir, Du wirst immer wieder neue Glaubenssätze in Deinem Leben entdecken. Je mehr Du Dich damit beschäftigst, umso fokussierter wird Deine Achtsamkeit für dieses Thema. Mit anderen Worten Du findest mehr Glaubenssätze in kürzerer Zeit. Und gleichzeitig wird es Dir immer leichter fallen, positive Formulierungen dafür zu finden.

Arbeitsblatt: Achtsamer Umgang mit Affirmationen

Arbeitsblatt Affirmationen

Schritt 2: Negative Affirmationen positiv formulieren

Nachdem Du begonnen hast Deine Affirmationen aufzuschreiben, ist es wichtig, die negativen Affirmationen in positive umzuformulieren auf die rechte Seite Deiner Liste zu schreiben. 
Verwende beim Formulieren die beiden folgenden Regeln.

1. Negationen vermeiden.
Stell Dir vor, Du gehst zu Deinem Lieblingsitaliener. Die Bedienung möchte Deine Bestellung aufnehmen und Du sagst „ich hätte gerne keine Pizza“. Die Bedienung weiß zwar jetzt was Du  nicht willst aber noch nicht was Du wirklich willst. Was soll sie Dir also bringen? 

Es ist sogar so, dass Dein Unterbewusstsein die Negation nicht versteht und anders interpretiert. „Ich möchte keinen Stress“ bedeutet für das Unterbewusstsein „Ich möchte Stress“. Und den werden wir dann auch bekommen. Besser wäre es zu sagen „Ich möchte intensiv und entspannt arbeiten“.

2. Formulierungen immer in der Gegenwart.
Affirmationen sollen immer in der Gegenwart formuliert werden, so als wäre der Zustand oder das Ziel bereits erreicht. „Ich bin gesund“ (auch wenn ich im Moment krank bin). 
Formulierungen in der Zukunft, z.B. „Ich möchte gesund werden“, werden vom Unterbewusstsein so interpretiert, dass wir diesem angestrebten Zustand ewig hinterherlaufen aber nicht erreichen.

Schritt 3: Neue Affirmationen für Deine Ziele formulieren.

Bisher hast Du eine Liste mit Glaubenssätzen angelegt, die Du bereits seit geraumer Zeit mit Dir rumträgst. Und was ist mit Deinen Zielen und Projekten die Du noch realisieren möchtest?
Schaffe Dir einfach neue Affirmationen, die Dir helfen werden, Deine Ziele noch besser und schneller zu erreichen. Nehmen wir an Du möchtest eine neue Sprache lernen, z.B. Portugiesisch. Deine Affirmationen könnten dann lauten: „ich liebe Portugiesisch“, „Portugiesisch fliegt mir zu und ich tue mich leicht es zu sprechen“.

Schritt 4: Affirmationen mit Emotionen verbinden.

In den ersten drei Schritten hast Du ein Bewusstsein für Deine Affirmationen entwickelt und sie in einer Liste zusammengetragen. Jetzt kommt die Krönung, denn Du wirst Deine Affirmationen jetzt regelmäßig anwenden, damit sich Dein Verhalten und Deine Realität entsprechend entwickeln können. Affirmationen sind besonders stark, wenn sie mit Emotionen und kraftvollen Gefühlen verknüpft sind. Emotionen stellen sich oft schon dadurch ein, dass wir die Affirmation häufig wiederholen.
Wenn wir etwas nur einfach mechanisch wiederholen, sind wir nicht besser als ein Papagei. Es wird keine Wirkung haben.

Sicher hast Du schon mal einen Sänger gehört, der technisch hervorragend gesungen, Dich aber nicht berührt hat. Ein anderer Sänger dagegen war technisch vielleicht nicht so perfekt, hat Dich aber emotional sofort mitgenommen. Wie ist das möglich? Der Sänger der Dich erreicht hat, hat ganz sicher selbst etwas starkes gefühlt als er sang. Wenn Du genau so ein starkes Gefühl für Dich erzeugen kannst, während Du Deine Affirmationen wiederholst, dann entfalten die Affirmationen mit Sicherheit sehr bald schon ihre Wirkung. 

Ein Tipp wie Du schnell ein Gefühl entwickelst, das Dir bei Deinen Affirmationen hilft. Stell Dir so gut und so intensiv wie möglich vor, was es Dir bedeutet, wenn Du den Zustand erreichst, den die Affirmation beschreibt. Identifiziere Dich völlig mit dem Ziel.

Dein jetziges Leben ist wie es ist wegen Deiner bisherigen Glaubenssätze.

Jetzt ist es an Dir, mit Hilfe dieser Schritt für Schritt Anleitung Deine Affirmationen erfolgreich einzusetzen. Hab etwas Geduld und bedenke, Dein jetziges Leben ist wie es ist wegen Deiner bisherigen Glaubenssätze. Du hast Dir also einige Zeit dafür gelassen. Gib Dir nun auch ein wenig Zeit, damit Deine neuen Affirmationen wirken können. Mit etwas Geduld, Disziplin und Intensität wirst Du es ganz sicher schaffen.

Ich würde mich freuen, von Deinen Erfahrungen zu hören. Falls Du Fragen zu diesem Thema hast kannst Du mir auch gerne eine E-Mail schreiben an info@herzlicht.coach.

Herzliche Grüße

Bikash Frost

Vor ein paar Tagen war ich auf einem Übungsgrün meines Golfklubs, um meine „nicht wertende Achtsamkeit“ zu trainieren. Natürlich wollte ich auch das Putten (einlochen) üben, aber an erster Stelle stand die Achtsamkeitsübung.

Ich muss dazu sagen, dass ich begeisterter Golfer bin und diesen Sport für mich selbst als Lebensschule gefunden habe.  Alles was ich Dir heute erzähle, kannst Du auf jede andere Sportart, auf jede Lebenssituation und auch auf Deine Arbeit übertragen.

Also stehe ich auf dem Übungsgrün etwa 4 Meter vom Loch entfernt und spiele jeden Ball Richtung Loch. Das Ziel ist „nicht“ das einlochen, sondern zu fühlen, wohin der Ball gerollt ist. Wichtig bei dieser Übung ist, nicht das Ziel zu betrachten und dem Ball nicht nachzuschauen. Der Grund dafür ist, dass ich mich ganz auf mein Gefühl konzentrieren kann.

Da ich nicht einlochen möchte, darf der Ball überall hinrollen, ins Loch oder auch daneben. Beides ist gleich gut. Der besondere Reiz liegt darin, dass ich meine Schläge nicht bewerten muss. Und darin liegt auch schon die erste Herausforderung. Klingt doch entspannt, etwas zu tun wobei das Ergebnis keine Rolle  spielt. Unser Verstand macht da leider nicht mit. Er will wissen warum er etwas tun soll, welches Ziel erreicht werden soll und anschließend will er das Ergebnis analysieren. Das ist die Natur des Verstandes.

Die meisten von uns sind so zielorientiert erzogen worden, dass es uns schwer fällt, den Prozess als solchen wahrzunehmen.

Was passiert jetzt bei meiner Übung?

Ich schlage einen Ball und schätze danach ein, wo er liegen geblieben ist. Vor oder hinter dem Loch, links oder rechts oder auch im Loch. Alle Ergebnisse sind gleich gut. Ich werte also nicht. Manchmal fällt es mir schwer nicht zu werten, weil mein Verstand sich meldet und mir sagt, „das war ein guter Schlag“ oder „der Schlag war miserabel“. Gleich was er mir sagt, ich versuche mich beim nächsten Versuch sofort wieder auf mein Gefühl zu fokussieren. Es ist wie ein Wunder was ich dann erlebe: zuerst werden meine Einschätzungen immer genauer und dann kommen meine Schläge dem Loch auch ständig näher.

Warum werden meine Ergebnisse besser, ohne dass ich es bewusst versuche?

Nicht wertende Achtsamkeit hilft uns zwei entscheidende Dinge zu erreichen.

  1. Wir geben unserem inneren Wesen den Vorrang vor dem Verstand.
    Dadurch kommen wir in einen intuitiven Modus. Wir erlauben unserem Körper das zu tun was er ohnehin schon kann, ohne einzugreifen. Das ist eine natürliche Entfaltung unserer Potenziale.
  2. Wir reduzieren Störungen durch den Verstand.
    Die Versuche des Verstandes zu analysieren, zu vergleichen, zu bewerten, verhindern die natürliche Potenzialentfaltung. Indem wir unser Handeln bewusst nicht werten und unsere Achtsamkeit statt dessen auf unser Gefühl richten, kann sich unser inneres Wesen frei entfalten.

Wenn Du kein Golf spielst, versuch es doch einfach mit einem Tennisball oder einer Kugel die Du mit der Hand in einem Raum oder draussen auf der Wiese in Richtung eines Zieles rollst. Und mit etwas Fantasie werden Dir schnell neue individuelle Übungen einfallen. Lass Dich mal auf die Erfahrung ein und Du wirst sicher begeistert sein.

Und jetzt stell Dir vor, Du könntest auf solch spielerische Art Aufgaben in Deinem Unternehmen lösen. Zum Beispiel, um Wege zu entwickeln, Deine Kunden wirklich zu begeistern. Ja das geht und macht auch noch richtig Spass. In meinen nächsten Blog Artikeln werde ich Dir eine Schritt für Schritt  Anleitung für Nicht wertende Achtsamkeit und Bespiele für den praktischen Einsatz geben.

Ich würde mich freuen, von Deinen Erfahrungen zu hören. Falls Du Fragen zu diesem Thema hast, kannst Du mir auch gerne eine E-Mail schreiben an info@herzlicht.co

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‍Herzliche Grüße

Bikash Frost

Wäre es nicht toll, wenn unser Handeln vollkommen mühelos wäre und sich alles Schritt für Schritt fügen würde, so als müsste es so sein. Sicher haben Sie auch schon Situationen erlebt, wo es sich so etwa für Sie angefühlt hat.  In solchen Momenten fühlt sich eine Handlung nicht nur mühelos, sondern auch harmonisch und zutiefst befriedigend an.

Nicht wertende Achtsamkeit bedeutet Potenzialentfaltung von Innen heraus!

  • Vertrauen Sie Ihrem Herzen und Ihrer Intuition
  • Reduzieren Sie die Störungen die vom Verstand ausgehen

In seinem Buch „Das Flow-Erlebnis“ beschreibt Mihaly Csikszentmihalyi diesen Zustand, der etwas magisches hat, so: „Im Flow folgt Handlung auf Handlung, einer inneren Logik entsprechend, die anscheinend kein bewusstes Eingreifen des Handelnden braucht. Er erfährt diesen Zustand als ein ineinander übergehendes Fließen von einem Augenblick zum nächsten, in dem er seine Handlungen unter Kontrolle hat, und wo nur wenig Unterschied ist zwischen dem Selbst und seiner Umgebung, zwischen Stimulans und Reaktion, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“

1. Was hindert uns daran im Flow zu sein?

In jedem von uns gibt es zwei Bewusstseinsebenen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen. Die eine ist unser Verstand mit seinem Ego und allen Zweifeln. Die andere Ebene ist unser Herz, die intuitives Handeln ermöglicht.

Normalerweise dominiert unser Verstand. Der hat ein sehr ausgeprägtes Bedürfnis Dinge zu kontrollieren. Der Verstand verarbeitet Gedanken und deren Natur ist es, sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu beschäftigen.

Unser Herz ist dagegen besonders stark im Fühlen. Fühlen können wir nur in der Gegenwart.  Auf der Ebene des Herzens sind wir also vollkommen bei uns, also im Hier und Jetzt. Wirklich unerwartete kreative Lösungen entstehen meist im intuitiven Modus. Unser Konflikt besteht also darin, dass sich unser Potenzial am besten im intuitiven Modus entfalten kann, wir mit dem Verstand aber den Zugang zu dieser Ebene versperren.

2. Welche Zutaten benötigen Sie für Ihr Handeln?

Wenn wir handeln machen wir Erfahrungen, verarbeiten diese und wenden sie bei den nächsten Handlungen an. So etwas nennt man Lernen. Und genau darum geht es. Unser ganzes Leben, und dazu gehört aus einer ganzheitlichen Sicht natürlich auch das Arbeitsleben, ist ein kontinuierlicher Lernprozess, um unsere Potenziale zu entfalten. Schauen wir uns an wie Lernen funktioniert und welche Aufgabe Achtsamkeit in diesem Prozess erfüllt.

Achtsamkeit

Lernen braucht drei Zutaten: Achtsamkeit, Wahlfreiheit und  Vertrauen. Achtsamkeit wirft ein Licht auf die Sache mit der wir uns gerade beschäftigen. Bevor wir etwas lernen und anschließend verändern können, ist es wichtig, zunächst die Situation zu erkennen. Achtsamkeit schafft einen Fokus. Wir beobachten die Situation ohne sie zu bewerten. So entsteht Klarheit.
Die Qualität unserer Beobachtungen entscheidet über die Qualität unseres Lernprozesses. Beobachten, ohne zu werten ermöglicht es, einen Blick für das Ganze zu bekommen. Doch worauf fokussieren wir uns?

Wahlfreiheit

Damit kommen wir zur nächsten Zutat, der Wahlfreiheit. Wir alle haben unterschiedliche Bedürfnisse und davon meistens gleich mehrere. Unsere Bedürfnisse steuern unseren Fokus. Bin ich als Unternehmer vornehmlich gewinnorientiert, werde ich mich darauf fokussieren gute Gewinne zu machen. Bin ich an vertrauensvollen Beziehungen zu Mitarbeitern und Kunden interessiert, so wird sich mein Fokus auf die Qualität der Beziehungen richten. Wir selbst können wählen, worauf wir unseren Fokus lenken möchten.
Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass es Bedürfnisse gibt die von aussen, also von anderen vorgegeben werden. Es gibt gesellschaftliche Konventionen nach denen sich Menschen richten. Für Unternehmer spielt die Betriebswirtschaftslehre eine derartige Rolle. Sie will uns glauben machen, dass Unternehmen immer  über klassische Kennzahlen geführt werden müssen, da sonst Kontrollverlust droht.
Folgende Fragen helfen uns, den Ursprung der Bedürfnisse herauszufinden.

  • Sind das Bedürfnisse die meinem Herzen entspringen?
  • Fühlen Sie sich wohl, diesen Bedürfnissen zu folgen?
  • Sind Sie direkt mit Ihrer Person verbunden?

Wir haben also die Wahl den Bedürfnissen zu folgen, die andere uns vorgeben, oder den Bedürfnissen Achtsamkeit zu schenken, die uns selbst sehr nahe sind, weil sie von unserem Herzen kommen. Nur bei Bedürfnissen die von innen kommen, werden wir eine tiefe innere Zufriedenheit und den Zustand des Flows erleben können.

Vertrauen

Vertrauen ist die dritte Zutat, die zur Potenzialentfaltung benötigt wird. Bisher wissen wir, dass wir am besten Lernen wenn wir fokussiert achtsam sind. Außerdem wissen wir , dass wir mit der Wahl unserer Bedürfnisse unseren Fokus bestimmen. Jetzt könnte man sich fragen, reicht das nicht zur Entfaltung seiner Potenziale?

Das Vertrauen in uns selbst hilft uns, unseren Beobachtungen aus der fokussierten Achtsamkeit heraus Vertrauen schenken. Um sich konzentrieren zu können müssen wir eine bestimmte Art der mentalen Kontrolle aufgeben. Die Kontrolle die unser Verstand ausüben möchte führt zu Zweifeln. Sie lähmt unsere Handlungsfähigkeit und unterbricht den Flow Zustand. Eine äußerst wirksame Methode dieses Selbstvertrauen zu stärken ist die Meditation.

3. Die Wahl eines kritischen Faktors zur Erreichung von Lernzielen

An jedem Ergebnis einer Handlung sind äußere und innere Erfolgsfaktoren beteiligt. In der folgenden Tabelle finden Sie zwei Beispiele. Zum Einen die Erfolgsfaktoren beim Autofahren und zum Anderen beim Herausfinden der Kundenbedürfnisse.

Wählen Sie für Ihre fokussierte Achtsamkeit einen Faktor aus der Sie inspiriert. Die Wahl eines inneren Faktors ist meist besser, da Sie hierauf den größten Einfluss hast und selbst etwas ändern können.

Beobachten Sie den gewählten Faktor ohne zu werten. Versuchen Sie nicht willentlich einzugreifen. Sie werden zunächst Ihre Verhaltensweisen erkennen und Ihr intuitiver Modus wird neue komplexe Lösungen hervorbringen.

Wenn Sie dieses Wissen für sich selbst anwenden, werden Sie eine Lernerfahrung machen. Und genau darum geht es in allen Lebenssituation. Möglichst viel zu lernen, damit sich unsere Potenziale entfalten können.

Ich würde mich freuen, von Ihren Erfahrungen mit dem Thema „Achtsamkeit“ zu hören. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben können Sie mir auch gerne eine E-Mail schreiben an: info@herzlicht.co.


Herzliche Grüße

Ihr Bikash Frost

Jedes Unternehmen hat seine eigene Unternehmenskultur. Lange haben sich Unternehmer nicht bewußt dieses Themas angenommen und so sind eine Reihe von Problemen entstanden die nicht nur sehr evident, sondern auch wirtschaftlich bedeutsam geworden sind.

Welche Probleme sind das?

Es fängt an bei hohen Krankenständen, einer enormen Zahl an Burnouts und Depressionen, großer Arbeitsunzufriedenheit sowie Vertrauensverlust in das Unternehmen und deren Führungskräfte.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums fehlten damit im Schnitt jeden Tag 3,8 Prozent der Belegschaft – bei vollem Gehalt. Die Kosten für die Fehltage summierten sich im vergangenen Jahr auf rund 130 Milliarden Euro. Zwischen 2001 und 2010 haben sich Burn-out-bedingte Arbeitsunfähigkeitstage über alle Unternehmen hinweg verneunfacht. Schon heute summieren sich die Gesamtkosten für psychische Erkrankungen auf 27 Milliarden Euro jährlich.

Eine ganze Reihe von Untersuchungen weisen darauf hin, wie wichtig eine gute Unternehmenskultur für die Leistungsfähigkeit und die Potenzialentfaltung ist. Daher ist Unternehmenskultur in vielen Unternehmen ein großes Thema geworden. Unternehmen möchten erfolgreich arbeiten, doch wenn intern etwas nicht stimmt kann sich Erfolg nicht einstellen oder nicht von Dauer sein. Im Nachfrage-Sog-System ist der Aufbau einer herzlichen Unternehmenskultur die Basis für nachhaltiges und natürliches Wachstum für Unternehmen der Zukunft.

Wie entsteht eine herzliche Unternehmenskultur?

Jede Kultur ist Ausdruck unseres Bewusstseins, das sich in unserem Denken und Handeln manifestiert. Wollen wir eine Unternehmenskultur positiv verändern, so ist es erforderlich, dass wir auch unser Denken und Handeln verändern.
Beginnen wir mit dem Denken. Jeder weiss aus eigener Erfahrung, wie sehr wir in uns alt bekannten Denkmustern verhaftet sind. Einfach anders Denken geht nicht. Die Veränderung kann nur über die Ebene des Fühlens erzeugt werden. Für diesen Veränderungsprozess ist es erforderlich bewußt die Ebene des Verstandes zu verlassen und statt dessen das eigene Herz stärker zum Vorschein zu bringen.

Unser Verstand ist eine unserer Wahrnehmungsebenen und er ist wichtig für viele Arbeiten. Leider ist eine seiner dominanten Eigenschaften zu analysieren und zu trennen. Es ist ihm nicht vergönnt Dinge ganzheitlich zu betrachten. Selbstsucht, Ego, Neid und andere menschliche Schwächen finden hier ihren Ursprung.

Zum Glück haben wir Menschen auch Zugang zu einer anderen Wahrnehmungsebene in uns, die wir das Herz nennen. Es handelt sich dabei nicht um das physische Herz, sondern um ein Energiezentrum das wir meinen, wenn wir z. B. einem großzügigen Menschen attestieren er habe ein großes Herz.

Das Herz hat die Fähigkeit zu verbinden. Es nimmt Dinge stets als Ganzes wahr. Dem Herzen entspringen positive Qualitäten wie Empathie, Freude, Liebe.

Welche dieser Qualitäten wir zum Vorschein bringen hängt wesentlich davon ab, wonach wir streben und worauf wir uns fokussieren. Wir haben die freie Wahl.

Wie können wir unser Herz öffnen?

Dazu müssen wir Techniken erlernen, die uns helfen unsere Aufmerksamkeit nach innen statt nach aussen zu richten. Es handelt sich dabei um nicht wertende Achtsamkeit und um Meditation. Mit Hilfe dieser Techniken lernen wir uns mit unserem inneren Potenzial zu identifizieren und dieses schließlich auch zu manifestieren.

Auf diese Weise stärken wir das Vertrauen in uns selbst. In der Folge wächst ebenfalls unser Vertrauen in unsere Umgebung und unsere Mitmenschen. Für Unternehmer und Führungskräfte ist es zukünftig unerlässlich durch Meditation von innen her Freude und Begeisterung zu entwickeln. Das ist nicht nur ansteckend, sondern hilft auch die oben genannten Probleme ungünstiger Unternehmenskulturen zu vermeiden.

Wie kann man als Unternehmer Achtsamkeit und Meditation erlernen?

Der einfachste Weg ist die Arbeit mit einem erfahrenen Coach, der selbst seit vielen Jahren Achtsamkeit und Meditation in allen Lebens- und Arbeitsbereichen praktiziert.

86% der Mitarbeiter in Deutschen Unternehmen wünschen sich eine andere Fehlerkultur!

Gerade lese ich über die vierte „So arbeitet Deutschland-Trendstudie“ der Personalberatung SThree. Laut dieser Studie antworten 45 Prozent aller Befragten auf die Frage „Dürfen Sie bei Ihren Unternehmen / Auftraggeber guten Gewissens scheitern, wenn Sie Neues ausprobieren?“ mit „Nein“.  40 Prozent fürchten, bei Folgeprojekten oder neuen Aufträgen nicht mehr berücksichtigt zu werden.  Und ein Drittel, nämlich 31 Prozent muss nach eigenen Angaben sogar mit disziplinarischen Folgen wie etwa gekürzten Boni oder Sonderleistungen rechnen. Diese Angst zu scheitern oder kritisiert zu werden, führt zu Blockaden und verhindert Innovationen, weil die Entfaltung des Potenzials eingeschränkt wird.

Woher kommt diese Angst zu scheitern?

Die Angst zu scheitern in Unternehmen hängt maßgeblich von der Fehlerkultur des Unternehmens ab. Diese Kultur erlaubt einen bestimmten Umgang mit Fehlern. Ich beobachte wie sich Diskussionen zum Thema Fehlerkultur oder die Angst zu scheitern gerne auf digitale Tools fokussieren. Tools handeln aber nicht und haben auch keine Ängste. Wir Menschen erzeugen und kultivieren mit unserem Verhalten die Art und Weise mit Fehlern umzugehen. Wir wissen, dass wir in vielen Deutschen Unternehmen eine positivere Fehlerkultur benötigen. Die Frage die wir uns stellen müssen lautet: Wie können wir die nötigen Verhaltensänderungen erreichen?

Was zeichnet eine positive Fehlerkultur aus?

„Fehler“ zugeben und offen darüber sprechen zu können, erfordert Vertrauen. Ich muss das Vertrauen haben, dass es einen sicheren Raum gibt, in dem ich offen reflektieren und sprechen kann, ohne sanktioniert zu werden. Der Aufbau dieser Vertrauensbasis muss von der Unternehmensführung kommen. Als Unternehmer benötige ich zunächst einmal Vertrauen zu mir selbst. Andernfalls erzeuge ich mit meinen eigenen Ängsten und Sorgen ein Umfeld mit ängstlichen Verhaltensweisen. Dann wird es keinen sicheren Raum im Unternehmen geben, in dem Kollegen offen über ihre Erfahrungen, positive wie negative, sprechen können. Erfahrungen miteinander teilen zu können, ist eine Gelegenheit für jeden Einzelnen, daran menschlich und fachlich zu wachsen. Die Folge sind persönliches Wachstum und neue Innovationskraft für das Unternehmen.

Wie entsteht Vertrauen?

Vertrauen entsteht zunächst im Inneren und wird durch Achtsamkeit gefördert. Achtsamkeit führt dazu, dass ich mich selbst besser wahrnehme, und in der Folge authentischer werde. Dabei werde ich sensibler für meine eigenen Verhaltensweisen und das Verhalten meiner Kollegen. Diese „neue“ Wahrnehmung ermöglicht ein schrittweise geändertes Verhalten. Ihre Kollegen werden sich vielleicht wundern aber auch positiv inspiriert fühlen von den Veränderungen die Sie auslösen.

Die Geschichte von Bodo Jansen, Geschäftsführer der Hotelkette Upstalsboom, beweist genau diese Zusammenhänge. Die erzielten Ergebnisse auf Grund von Bewusstseins- und Verhaltensänderungen sind beeindruckend und doch völlig „normal“.  Im ersten Schritt geht es also darum, ein neues Bewusstsein zu schaffen, mit dem Sie dann neue Prozesse für Entscheidungen und Kommunikation im Unternehmen definieren können und müssen.

Funktionieren diese Veränderungen auch in Ihrem Unternehmen?

Damit Sie solche Veränderungen in Ihrem Unternehmen nachhaltig etablieren können, ist es wichtig den genauen Zusammenhang zwischen inneren Werten und äußeren Aktivitäten zu kennen. In meinen „HerzLicht“ Coachings lernen Sie den Kreislauf der Entwicklung von innen nach aussendie in 5 Modulen kennen.

Im Modul SPIRIT beginnen wir mit dem Entwickeln innerer Werte über Achtsamkeit und Meditation. Im Modul KULTUR erkennen Sie, wie Sie mit Hilfe Ihrer inneren Werte die gewünschte  Unternehmenskultur aufbauen. Das Modul SINN beschäftigt sich mit der Bedeutung von Vision und Zielen für selbstorganisiertes Arbeiten. Die Entwicklung innerhalb Ihres Unternehmens erzeugt vertrauensvolle Kundenbeziehungen (Modul KUNDEN) und manifestiert sich in Form einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit, einem geringen Krankenstand, einer hohen Empfehlungsquote und mehr qualitativen Folgeaufträgen (Modul MANIFESTATION).

Welche Erfahrungen haben Sie in ihrem Unternehmen gemacht? Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

Ihr Bikash Frost