Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 2

In diesem Video „Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 2“ geht es um die Kommunikation in einer Lernkultur. Wie kommunizierst Du zunächst mit Dir selbst und dann im Team. Welches Mindset benötigst Du dafür? Wie schaffst Du sichere Räume, in denen sich die Teammitglieder gegenseitig unterstützen und offen über die eigenen Lernerfahrungen sprechen können, ohne bewertet zu werden.

Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 2

Im Video „Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 1“ hast Du erfahren, warum in einer positiven Lernkultur Lernziele neben Leistungszielen so unerlässlich sind. Lernen funktioniert immer nur im Zusammenspiel zwischen Kognition und Emotion. Außerdem hast Du gelernt, wie Du Deine Lernziele definierst und wie Du sie am Besten anwendest. 

 

 

Neues Mindset für eine Lernkultur

Hier erkläre ich eine unerlässliche Rahmenbedingung für eine solide Lernkultur. Im Team zu lernen funktioniert dann besonders gut, wenn wir offen miteinander über unsere Lernerfahrungen sprechen können. Das setzt gegenseitiges Vertrauen voraus. Eine Unternehmenskultur, die von Schuldzuweisung und Rechtfertigung geprägt ist lässt das nicht zu, denn Erfahrungen sind manchmal halt auch „Flops“. Darüber müssen wir  genauso offen berichten können wie über unsere „Erfolge“.

Dieses ‚alte Denken‘ hat damit zu tun, dass wir das Leben und auch das Business wie ein ‚endliches Spiel‘ begreifen, so wie ein Fussballspiel. Endliche Spiele kann man gewinnen. Das Leben und die Geschäftswelt kannst du nicht gewinnen, du kannst es nur spielen und versuchen immer besser zu werden und so lange wie möglich im Spiel zu bleiben. Besser werden heißt in dem Zusammenhang besser als man selbst und nicht besser als Andere. Das richtige Mindset für ein „unendliches Spiel“, wie das Leben und das Business, beschäftigt sich mit ‚Self-Transcendance‘, das über sich selbst Hinauswachsen und nicht mit Competition.

Unternehmen mit sicheren Räumen

Wenn wir das richtige Mindset dafür haben, fällt es uns auch leicht, ’sichere Räume‘ einzurichten. Was sind sichere Räume? Ich meine  damit keine physischen Räume, sondern die Atmosphäre in einer Gemeinschaft, die es uns erlaubt, offen zu sprechen, ohne bewertet oder verurteilt zu werden.

Dafür gibt es Beispiele, wie Unternehmen das für sich geschafft haben. Auffällig ist, dass die Zufriedenheit steigt, die Resilienz steigt, die Anzahl der Krankentage abnimmt und sich die Fluktuation verringert. Für die Unternehmen bedeutet das nicht nur eine angenehme Unternehmenskultur, sondern auch mehr Engagement, Kreativität und Kontinuität. Der Kundenservice verbessert sich signifikant und  Umsatz und Ertrag des Unternehmens verbessert sich ebenfalls deutlich.

Jeder von uns kann nur die Dinge tun, die unser aktuelles Bewusstsein uns erlaubt.

Vielleicht denkst du jetzt, ja wenn das so klar ist, warum macht das dann nicht jedes Unternehmen. Menschen haben unterschiedliches Bewusstsein. Jeder von uns kann nur die Dinge tun, die unser aktuelles Bewusstsein uns erlaubt. Wenn du das einmal erkannt hast, weißt du wo wir wirklich ansetzen sollten, nämlich bei der Entwicklung unseres Bewusstseins.

In der nächsten Folge

Nächste Woche gibt es „Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 3″. Darin lernst Du praktische Beispiele kennen, wie solch „sichere Räume“ geschaffen und erfolgreich umgesetzt wurden. Und was bedeutet in diesem Zusammenhang Erfolg? Auch darum geht es.

 

Inhaltsübersicht aller vier Teile der Serie ‚Von der Fehlerkultur zur Lernkultur‘.

Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 1
Das Zusammenspiel von Leistungs- und Lernzielen.
So findest du deine Lernziele.
Wie du Lernziele mit Hilfe von Achtsamkeit richtig nutzt.

Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 2
Sichere Räume als wichtige Voraussetzung für eine Lernkultur.

Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 3
Zwei Hotels als Vorbilder für eine gute Lernkultur.
Hotel Schindlerhof und die Hotelkette Upstalsboom

Von der Fehlerkultur zur Lernkultur Teil 4
Zwei weitere Beispiele und deren praktische Umsetzung.
Das französische Unternehmen FAVI und die Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ).

 

Hast du bereits wertvolle Erfahrungen zum Thema Lernkultur gemacht? Dann würde ich mich freuen, wenn du sie mit uns teilen möchtest. Schreib mir deinen Kommentar unterhalb dieses Videos.

Vielleicht suchst du aber auch für dich persönlich oder für dein Unternehmen nach einer Lösung zu diesem Thema, dann biete ich dir ein kostenloses Infotelefonat an.

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Herzliche Grüße,

Dein Bikash Frost

 

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